B V1-11 Reduziert

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  1. Welche Parteirechte bestehen im Baubewilligungsverfahren? (V8)

    Akteneinsicht, Parteiengehör, Stellungnahme zu Beweisen, Rechtsmittel gegen Bescheide

  2. Welche Anforderungen stellt die BO für Wien an die bauliche Ausnützbarkeit von Bauplätzen? (V9)

    Bauklasseneinteilung und Gebäudehöhen, Ausnutzung abhängig von Umgebung und Abstandsflächen

  3. Was versteht man unter dem Begriff 'Recht' und welche Funktion hat es? (V1)

    Recht sind verbindliche Verhaltensregeln, die das menschliche Verhalten ordnen und steuern und durch staatlichen Zwang durchsetzbar sind

  4. Welche Rechtsbereiche gibt es und wie unterscheiden sie sich? (V1)

    Nationales Recht (öffentlich und privat), Überstaatliches Recht (Völkerrecht, EU-Recht)

  5. Welche Aufgaben haben die Verwaltungsgerichte im Bauverfahren? (V9)

    Entscheidungen über Baubewilligungsbescheide, Prüfung von Verfassungs- und Rechtskonformität

  6. Was ist das Stufenbau der Rechtsordnung? (V1)

    Hierarchie der Rechtsnormen: Verfassungsrecht, einfache Gesetze, Verordnungen, Bescheide

  7. Was ist die 'Renovation Wave' und welche Ziele verfolgt sie? (V10)

    EU-Programm zur nachhaltigen Gebäudesanierung mit Fokus auf Emissionssenkung, Energiearmut und Infrastrukturverbesserung

  8. Was ist das Ziel der Raumordnung? (V2)

    Planmäßige Gestaltung eines Gebietes zur Sicherung des Lebensraums, unter Berücksichtigung natürlicher Gegebenheiten und öffentlicher Interessen

  9. Welche Grundsätze verfolgt die 'Renovation Wave'? (V10)

    Energieeffizienz, Leistbarkeit, Dekarbonisierung, Digitalisierung und architektonische Qualität

  10. Welche Anforderungen gelten für die E-Ladeinfrastruktur? (V10)

    Nicht-Wohngebäude mit über 10 Stellplätzen benötigen min. einen Ladepunkt, Wohngebäude sollen Ladepunkte vorsehen

  11. Was ist der Unterschied zwischen Denkmalschutz und Ortsbildschutz? (V11)

    Denkmalschutz bewahrt künstlerischen Wert; Ortsbildschutz erhält äußeres Erscheinungsbild und flächendimensionale Wirkung

  12. Welche Genehmigungskriterien gelten im Bauverfahren? (V9)

    Bauansuchen, Flächenwidmungsplan, Baurecht, Bautechnische Vorschriften, gebäudeinterne Infrastruktur

  13. Welche rechtlichen Einwände können Nachbarn gegen ein Bauvorhaben erheben? (V8)

    Verletzung von Abstands-, Höhen- und Immissionsschutzbestimmungen, sowie Schutz des Ortsbildes

  14. Was sind präventive Maßnahmen der Raumplanung für Hochwasserschutz? (V5)

    Sicherung und Erweiterung von Retentionsräumen, Schutztechniken und räumliche Maßnahmen zur Risikominimierung

  15. Welche Aufgaben hat die Raumordnung? (V2)

    Ausgleich von Interessen und Nutzungen im Raum, Erstellung von Raumplänen und Planungsverfahren

  16. Welche Kompetenzverteilung herrscht in der Raumordnung? (V2)

    Grundsätzlich zuständig sind die Länder, mit Gemeindezuständigkeit in örtlicher Raumplanung

  17. Welche Funktion erfüllt die überörtliche Raumordnung? (V3)

    Sie steuert räumliche Entwicklungen über Gemeindegrenzen hinweg und koordiniert regionale Planungsinteressen

  18. Was sind Grünzonen und Siedlungsgrenzen? (V3)

    Instrumente gegen Zersiedlung, sichern Freiraum für Landwirtschaft, Biodiversität und Klimaschutz

  19. Wie verläuft das Baubewilligungsverfahren? (V8)

    Antrag, Vorprüfung, Bauverhandlung und Ortsaugenschein, Entscheidung und Bescheid, Anzeige der Bauausführung

  20. Was sind Notstandspolizeiliche Maßnahmen? (V11)

    Sofortige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Sicherung bei Gefahr im Verzug, auf Kosten der Eigentümer

  21. Was sind Beispiele für Bauvorhaben, die aus dem Geltungsbereich der Bauordnung ausgenommen sind? (V7)

    Eisenbahn, Bergwerke, öffentliche Straßen, Forststraßen, Leitungen für Energieversorgung und Wasser

  22. Welche Kompetenzregelungen bestehen im Baurecht? (V7)

    Landessache in Gesetzgebung und Vollziehung, mit speziellen Delegierungsverordnungen

  23. Welche Abgrenzung existiert zwischen Raumordnungs- und Baurecht? (V7)

    Raumordnung steuert Gebietsplanung zur optimalen Nutzung, Baurecht legt konkrete Bauvorgaben fest

  24. Was ist der Unterschied zwischen Flächenwidmungsplan und Bebauungsplan? (V6)

    FWP regelt generelle Nutzung im gesamten Gemeindegebiet, B-Plan konkretisiert Bebauung und Nutzung für spezifische Flächen

  25. Was ist ein Raumordnungsplan? (V3)

    Festlegung von Zielen und Maßnahmen für die Raumnutzung auf Landesebene (überörtliche Planung) und kommunaler Ebene (örtliche Planung)

  26. Was ist ein Flächenwidmungsplan? (V4)

    Instrument zur räumlichen Gliederung und Festlegung von Nutzungsmöglichkeiten im Gemeindegebiet, mit Steuerwirksamkeit für Eigentümer

  27. Welche Pflichten hat die Gemeinde bei der örtlichen Raumplanung? (V6)

    Erstellung und Erhaltung von Planungsgrundlagen sowie die Umsetzung von Flächenwidmungsplänen und Bebauungsplänen

  28. Welche Inhalte enthält ein Bebauungsplan? (V6)

    Bebauungsweise, Bebauungshöhe, Nutzungen und Erschließungen für bestimmte Bereiche im Gemeindegebiet

  29. Wann können nachträgliche Auflagen für Bauvorhaben erteilt werden? (V11)

    Wenn bewilligte Bauten zur Gefährdung von Personen oder ungewöhnlichen Beeinträchtigungen führen; Verhältnismäßigkeit beachten

  30. Welche Widmungskategorien gibt es? (V4)

    Bauland, Verkehrsflächen, Grünland; jede Kategorie hat spezifische Nutzungsbestimmungen

  31. Welche Bedeutung hat der Bebauungsplan? (V4)

    Detaillierte Festlegung der Nutzungsmöglichkeiten, etwa Bebauungshöhe und -dichte, in definierten Bereichen

  32. Was sind die Raumordnungsgrundsätze und -ziele? (V5)

    Umweltschutz, Vermeidung von Zersiedlung, Erhalt der Siedlungsstruktur und Sicherung landwirtschaftlicher Flächen

  33. Wann tritt die Beseitigungspflicht ein? (V5)

    Wenn die Instandsetzung eines Gebäudes wirtschaftlich unzumutbar ist