BWL
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Bedarfsprognose
Vohersarge zukünftiger Nachfrage
Wirtschaften
Entscheidung knapper Ressourcen
Lehre
Wissenschaftliches Wissen vermitteln
BWL Aufgabe
Effiziente Entscheidungen,knappe Ressourcen
BWL gehört zu
Wirtschaftswissenschaften
Allgemeine BWL
Grundfunktionen Betriebe ( was alle machen )
Spezielle BWL
Branchen-Besonderheiten (Was Branchen Unterscheidet)
Primärer Sektor
Landwirtschaft & Rohstoffgewinnung ( z.B Bauernhof, Bergbau )
Sekundärer Sektor
Industrie,Weiterverarbeitung Rohstoffe (z.B Autofabrik, Bäckerei)
Teritiärer Sektor
Dienstleistungen (z.B Ärtze, Frisör,Spotify )
Strukturwandel
Wandel von Industrie-zur Dienstleistungsgeselschaft
Outsourcing
Auslagerung von Aufgaben an andere Firmen ( z.B IT-Support, Logistik)
Anwendungsorientierte Wissenschaft
Praxisbezug,echte Probleme
Komplexitätsreduzierende Funktion
Modelle vereinfachen Realität
Einzelne Wirtschaftszweige
Verschiedene Branchen(Handel,Banken,Sozialwesen)
Funktionelle Gliederung
Unternehmensfunktionen ( Unternehmen wird in Aufgaben Aufgeteilt)
Betrieb
Selbstständig,eigenes Risiko, Güter Herstellung
Instutionelle Gliederung
Wirtschaftszweige ( Unternehmen werden nach Branche eingeteilt Handel,Banken etc)
Modellaussagen
Aussagen mit Sicherheit,Risiko,Unsicherheit
BWL Art
Realwissenschaften, praxisorientiert
Modell
Vereinfachtet Wirklichkeitsabbild
Beschreibungsmodell
Darstellung, Erscheinung ( erklärt was passiert, ohne warum )
Erklärungsmodell
Ursachen& Abläufe erklären ( erklärt Ursachen für Zahlen )
Entscheidungsmodell
Variabeln+Ziele+Restriktionen
Aussage Sicherheit
Vollkommene Information
Aussage Risiko
Unvollkommene Information
Einzielmodelle
Ein Ziel berücksichtigen
Mehrzielmodell
Mehrere Ziele berücksichtigten
Variablen
Beeinflussbare Entscheidungen ( wie viele Produkte bestellt man ? Welche Lieferanten ? )
Ziele
Gewünschte Ergebnisse ( was will man erreichen? )
Restriktionen ( Nebenbedingungen )
Grenzen, Regeln, Einschränkungen ( z.B ein Budget / gesetzliche Vorgaben )
Betriebe sind selbständig entscheidende Organisationen, die unter eigenem Risiko Güter oder Dienstleistungen zur Bedarfsdeckung herstellen und damit den Kerngegenstand der Betriebswirtschaftslehre bilden.
Unter Wirtschaften versteht man die planvolle Allokation knapper Ressourcen zur bestmöglichen Bedürfnisbefriedigung, wobei die Lehre diese Zusammenhänge systematisch und wissenschaftlich vermittelt.
Die Allgemeine BWL analysiert grundlegende Funktionsbereiche wie Beschaffung, Produktion, Absatz, Finanzierung, Rechnungswesen und Personalwesen, während die Spezielle BWL die Besonderheiten einzelner Wirtschaftszweige wie Industrie-, Handels-, Bank- oder Versicherungsbetriebe untersucht.
Bei der funktionellen Gliederung richtet sich die Betrachtung nach den internen Aufgaben eines Unternehmens, während die institutionelle Gliederung eine Einteilung nach externen Branchen oder Sektoren vornimmt.
Die BWL gilt als anwendungsorientierte Wissenschaft, da sie praxisnahe Problemlösungen für reale betriebliche Fragestellungen entwickelt und überprüft.
Zur Komplexitätsreduzierung werden in der Betriebswirtschaftslehre Modelle eingesetzt, die als vereinfachte Abbildungen der Realität dienen und ausgewählte Aspekte fokussieren.
Ein Beschreibungsmodell stellt lediglich Tatbestände wie Geld- und Leistungsströme im Rechnungswesen dar, während ein Erklärungsmodell Ursachen aufzeigt, etwa durch eine Bedarfsprognose in der Materialwirtschaft.
Ein Entscheidungsmodell kombiniert Variablen (beeinflussbare Größen), Ziele (gewünschte Ergebnisse) und Restriktionen (Nebenbedingungen), um beispielsweise die optimale Bestellmenge in einem Unternehmen zu bestimmen.
Modellaussagen können unter Sicherheit getroffen werden, wenn alle Informationen vorliegen, oder unter Risiko und Unsicherheit, wenn Entscheidungen trotz unvollständiger Daten getroffen werden müssen.
Sektoren
Wirtschaftsbereiche einer Volkswirtschaft (primär,sekundär,tertiär)
Die Volkswirtschaft wird traditionell in den primären Sektor der Landwirtschaft und Rohstoffgewinnung, den sekundären Sektor der industriellen Weiterverarbeitung sowie den tertiären Sektor der Dienstleistungen gegliedert.
Während im 19. Jahrhundert der primäre Sektor dominierte, verlagerte sich der Schwerpunkt im 20. Jahrhundert zunehmend auf den sekundären Sektor der Industrie.
Seit den 1970er-Jahren ist in Deutschland ein markanter Strukturwandel erkennbar, der zur Ausbildung einer Dienstleistungsgesellschaft mit Schwerpunkt im tertiären Sektor geführt hat.
Die zunehmende Internationalisierung und Digitalisierung begünstigen den Ausbau des tertiären Sektors, während der primäre Sektor nur noch einen geringen Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung ausmacht.
Im Zuge des Outsourcings lagern Unternehmen Aufgaben aus, die nicht zu ihren Kernkompetenzen gehören, was häufig zu einer Stärkung spezialisierter Dienstleister im tertiären Sektor führt.
Gründe Wandel
Technologisierung, Globalisierung, Produktivitätssteigerung
Deutschland heute
Dominanz tertiärer Sektor (>70 % Beschäftigte im Dienstleistungsbereich)
Folgen Wandel
Höherer Bildungsbedarf, weniger Industriearbeitsplätze, neue Dienstleistungen entstehen
Unternehmensziele geben Orientierung und Kontrolle. Sie können wirtschaftlich (z. B. Gewinn), sozial (z. B. Mitarbeiterzufriedenheit) oder ökologisch (z. B. Nachhaltigkeit) sein.
1.3Anforderungen an Unternehmen k
Ziele lassen sich nach Zeitrahmen gliedern: strategisch (langfristig), taktisch (mittelfristig) und operativ (kurzfristig, konkret).
1.3Anforderungen an Unternehmen
Der Entscheidungsprozess umfasst mehrere Schritte: Problem erkennen, Alternativen suchen, Umweltbedingungen prüfen, Alternativen bewerten und schließlich entscheiden.
1.3Anforderungen an Unternehmen
Entscheidungen finden unter Sicherheit (vollkommene Info), Risiko (Wahrscheinlichkeiten bekannt) oder Unsicherheit (keine Wahrscheinlichkeiten) statt. Bei mehreren Zielen hilft eine Präferenzordnung.
1.3 Anforderungen an Unternehmen
Unternehmensziele
Orientierung & Erfolgskontrolle
Zielarten
Wirtschaftlich,sozial,ökologisch
Strategische Ziele
Langfristig,grundlegend
Taktische Ziele
Mittelfristig, Umsetzung Strategie
Operative Ziele
Kurzfristig,konkrete Maßnahmen
Entscheidungsprozess
Problem → Alternativen → Umwelt → Bewertung → Entscheidung
Entscheidung unter Sicherheit
Vollkommene Info (z. B. fixer Preis)
Entscheidung unter Risiko
Wahrscheinlichkeiten bekannt (z.B Erfolg neuer Produkte)
Entscheidung unter Unsicherheit
Keine Wahrscheinlichkeit bekannt
Präferenzordnung
Ziele nach Wichtigkeit ordnen
Unternehmen = Systeme
Kein einfaches Ursachen-Wirkungs-Prinzip → jede Handlung wirkt auf andere Bereiche
Eigenschaften eines Systems
Offen (Beziehung nach Außen),dynamisch (verändert sich),komplex (nicht ganz überschaubar)
Vernetztes Denken
Eingriffe nie Isoliert betrachten→immer Neben-Folgewirkung beachten
Systemkybernetik
Steuerung & Regelungen von Systemen→Fokus auf „Wenn-Dann Prognosen“ (Wie reagiert das System)
Reaktionsweisen von Systemen
Rückkopplung (Effekte verstärken sich),Schwellenwerte,Selbstregulation,Umkippen
Stakeholder (= Anspruchsgruppen)
Personen/Gruppen,die Ansprüche an Unternehmen haben (Kunden,Mitarbeiter)
Ein Unternehmen ist ein System, also ein Ganzes aus vielen Teilen, das offen (mit der Umwelt verbunden), dynamisch (ständig im Wandel) und komplex (schwer durchschaubar) ist.
Kapitel 1.4 Unternehmen als Systeme enthalten und gleich ihre Bedeutung erklären
Da es keine einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen gibt, muss man bei Eingriffen immer das vernetzte Denken anwenden, um Nebenwirkungen und Folgewirkungen mitzudenken
Kapitel 1.4 Unternehmen als Systeme enthalten und gleich ihre Bedeutung erklären
Die Systemkybernetik untersucht, wie man Systeme steuert und regelt, indem man Wenn-Dann-Prognosen erstellt (z. B. „Wenn wir die Preise senken, dann steigt die Nachfrage“).
Kapitel 1.4 Unternehmen als Systeme enthalten und gleich ihre Bedeutung erklären
In vernetzten Systemen gibt es typische Fehler wie Übersteuerung (zu viele Eingriffe), Zeitverzögerung (Wirkungen kommen später) oder das Ignorieren von Nebenwirkungen.
Kapitel 1.4 Unternehmen als Systeme enthalten und gleich ihre Bedeutung erklären
Ressourceneffizienz
weniger verschwenden,mehr rausholen
Nachhaltigkeit
Zukunft sichern ( langfristig: „Wie stelle ich sicher, dass Ressourcen auch in Zukunft reichen?)
Strategie der Kostenführerschaft
Niedrige,Verkaufspreise
Differenzierungsstrategie ( Wettbewerbsstrategie )
Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen
Konzentrationsstrategie / Nischenstrategie(Wettbewerbsstrategien )
Konzentration auf Produkte und/oder Kunden
Innovationsstrategie
durch Neues am Markt erfolgreich sein
Eine Nischenstrategie bedeutet, dass ein Unternehmen sich auf einen kleinen, speziellen Markt konzentriert statt auf die breite Masse
Ein Hersteller von Luxusuhren nutzt die Nischenstrategie, um nur wohlhabende Kunden mit exklusiven Modellen anzusprechen
In der Unternehmenswirklichkeit gibt es keine einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen wie in der Theorie. Die Beseitigung eines Problems an Ort und Stelle kann dazu führen, dass man damit gleich wieder neue Probleme schafft.
1.4 Unternehmen als Systeme
Stakeholder sind Anspruchsgruppen. Kunden erwarten eine optimale Qualität möglichst kostengünstig und den eigenen Erwartungen entsprechend. Beschäftigte erwarten u. a. Arbeitsplatzsicherheit, leistungsgerechte Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen. Aktionäre als Anteilseigner erwarten u. a. eine dauerhafte hohe Eigenkapitalrendite und eine nachhaltige positive Entwicklung des Unternehmenswerts.
1.4 Unternehmen als Systeme
Die Unternehmenswirklichkeit ist durch keine einfachen Ursache-Wirkungs-Beziehungen geprägt
1.4 Unternehmen als Systeme
Vernetztes Denken beschreibt, wie verschiedene Abteilungen eines Unternehmens miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen, um Ziele zu erreichen.
Unternehmen als Systeme
Zu den Stakeholdern zählen Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Eigentümer, Banken und der Staat, die alle unterschiedliche Interessen verfolgen.
Ein Schwellenwert ist der kritische Punkt, ab dem ein System nicht mehr stabil arbeitet und seine Funktionalität verliert.
Ein System ist eine strukturierte Gesamtheit von Elementen, die durch Wechselwirkungen miteinander verbunden sind und gemeinsam ein Ziel verfolgen
Der Austausch in offenen Systemen ist entscheidend für die Anpassungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit, da externe Einflüsse die internen Prozesse beeinflussen können.
Beispiele für weiche Daten Kundenzufriedenheit Ein Kunde sagt: „Der Service war freundlich.“ Das ist keine Zahl, sondern eine persönliche Einschätzung. Mitarbeiter-Motivation Ein Team ist „hoch motiviert“. Das kann man beobachten oder durch Umfragen herausfinden, aber nicht exakt messen wie ein Kontostand. Image einer Marke Viele Leute finden: „Apple ist cool.“ Das ist ein Eindruck, keine klare Zahl.
Der Shareholder-Ansatz betont die Verantwortung von Unternehmen, den finanziellen Wert für ihre Aktionäre zu steigern und Gewinne zu maximieren
Die funktionale Gliederung der BWL unterteilt Unternehmen in verschiedene Bereiche, die spezifische betriebswirtschaftliche Funktionen erfüllen, wie Einkauf, Produktion und Vertrieb.
Rentabilität = Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Je höher die Rentabilität, desto besser „arbeitet“ das Geld.
Banken interessieren sich für Risikominimierung, weil sie nur dann sicher ihr Geld zurückbekommen
Banken als Stakeholder
Break-even = der Punkt, an dem ein Unternehmen die Kosten deckt. Danach beginnt der Gewinn. Sie zeigt, ab wann ein Unternehmen keinen Verlust mehr macht, sondern Gewinn erzielt. Das ist der Punkt, an dem Kosten = Einnahmen sind.
Harte Daten sind objektive, quantifizierbare Informationen, die zur Analyse von Unternehmensleistungen und zur Entscheidungsfindung verwendet werden.
Harte Daten = echte Zahlen, Fakten •Quantifizierbar = kann man zählen oder messen
Die SWOT-Analyse ist ein strategisches Planungsinstrument, das Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken eines Unternehmens systematisch bewertet.
Die Finanzierung ist entscheidend, um die notwendigen Ressourcen für die Gründung und den Betrieb eines Unternehmens sicherzustellen und zu planen.
Unternehmen müssen strategische Entscheidungen treffen, um Ressourcen wie Kapital, Personal und Material optimal einzusetzen und Verschwendung zu vermeiden.