WiWi - Klausurbeispiele - SC (JKU, Austria)

45 flashcards · Economics · by daniel-eder

  1. Beim genehmigten Kapital wird der Vorstand von der Hauptversammlung für höchstens zehn Jahre zur Erhöhung des Grundkapitals durch Ausgabe neuer Aktien ermächtigt.

    Falsch nur für 5 Jahre

  2. Bei der Wandelanleihe wird dem Emittenten das Recht gegeben, in einem vorweg bestimmten Zeitraum oder Zeitpunkt die Anleihe zu fixen Relationen idR in Aktien der emittierenden Gesellschaft zu tauschen.

    Falsch gibt dem Gläubiger das Recht!

  3. Das Eigenkapital ist eine Saldoposition. Es ergibt sich, wenn vom Wert der Schulden der Wert des Vermögens abgezogen wird. Es wird daher auch als Reinvermögen bezeichnet.

    Falsch Es werden vom Vermögen die Schulden abgezogen (nicht umgekehrt!)

  4. Die Liquidität ist umso größer, je kleiner die Schulden eines Unternehmens sind.

    Falsch Die liquiden Mittel sind von den Schulden unabhängig, können aber genutzt werden, um diese zu begleichen (Effektivverschuldung: Liquide Mittel zu Verbindlichkeiten)

  5. Das Unternehmensrecht sieht für die Fertigstellung des Jahresabschlusses eine Frist von allgemein drei Monaten vor, d.h. der Jahresabschluss ist bis spätestens drei Monate nach Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres aufzustellen und vorzulegen.

    Falsch Es gibt keine allgemeine Frist, diese hängt von der Betriebsart, Haftung und Rechenlegungspflicht ab

  6. Im Rahmen der akquisitorischen Distribution werden auch Entscheidungen im Hinblick auf den Transport und die Zwischenlagerung von Produkten getroffen.

    Falsch Dies ist Aufgabe der physischen Distribution

  7. Erlöse ergeben sich aus der bewerteten abgegebenen Leistungsmenge.

    Richtig

  8. Eine Investition ist vorteilhaft, wenn allein eine Wiedergewinnung der Anschaffungsauszahlungen möglich ist.

    Falsch Diese wäre nur neutral

  9. Eine Investition ist vorteilhaft, wenn sie sich höher als zum internen Zinsfuß verzinst.

    Falsch Vorteilhaft, wenn der interne Zinsfuß höher ist als der Kalkulationszinsfuß

  10. Repetierfaktoren verursachen immer fixe Kosten, während Potentialfaktoren regelmäßig variable Kosten auslösen.

    Falsch Repetierfaktoren (Apfel bei Apfelsaftherstellung) verursachen variable Kosten Potentialfaktoren (Apfelpresse) verursachen regelmäßig fixe Kosten

  11. Die Produktpolitik orientiert sich an den Bedürfnissen, Wünschen und Nutzenerwartungen der Unternehmensführung.

    Falsch Orientiert sich an den Bedürfnissen, Wünschen und Nutzenerwartungen der Kunden

  12. Immaterielles Anlagevermögen bezeichnet körperliche Vermögensgegenstände, wie bspw. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte oder Lizenzen.

    Falsch Bezeichnet unkörperliche

  13. Unternehmen, die einen Gewinn erwirtschaften, haben in derselben Periode auf jeden Fall auch einen positiven Gesamt-Cashflow.

    Falsch Cashflow sind Einnahmen minus Ausgaben Gewinn sind Erträge minus Aufwände -> Ausgaben die keine Aufwände sind können trotz Gewinn einen negativen Cashflow verursachen!

  14. Zur Ermittlung des Kapitalwerts werden die Cashflows der einzelnen Perioden summiert und von der Investitionssumme (den Anschaffungsauszahlungen) abgezogen.

    Falsch Die Investitionssumme wird von den Cashflows abgezogen

  15. Der Kapitalwert ist positiv, wenn die Summe der auf den Investitionszeitpunkt abgezinsten Cashflows größer ist als die Investitionssumme (die Anschaffungsauszahlungen).

    Richtig

  16. Die dynamischen Verfahren der Investitionsrechnungen gehen von einem zahlungsorientierten Investitionsbegriff aus und machen Zahlungen bzw. Cashflows, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallen, durch Auf- und Abzinsung auf einen bestimmten Zeitpunkt in der Zahlungsreihe ökonomisch vergleichbar.

    Richtig

  17. Bei einem Kontokorrentkredit sichert das Unternehmen bis zu einem Maximalbetrag die Zahlungsbereitschaft des Kreditinstituts.

    Falsch Das Kreditinstitut sichert die Zahlungsbereitschaft des Unternehmens!

  18. Kostenremanenzen treten vor allem bei fixen Kosten auf, variable Kosten sind hingegen kaum davon betroffen.

    Richtig Weil Remanenzen ja insb Anlagevermögen und Personal betreffen

  19. Bei Kapitalgesellschaften erhöhen erwirtschaftete Gewinne, die im Unternehmen verbleiben und nicht an die Aktionäre ausgeschüttet werden, die Rückstellungen.

    Falsch Erhöhen die (Gewinn)Rücklagen

  20. Bei der Optionsanleihe hat der Anleiheinhaber das Recht, in einem vorwegbestimmten Zeitraum und zu vorweg definierten Bedingungen idR Aktien des emittierenden Unternehmens zu erwerben.

    Richtig

  21. Bei der Geldflussrechnung werden der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Cashflow aus der Investitionstätigkeit und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ermittelt und zum Gesamtcashflow addiert.

    Richtig

  22. Die Produktpolitik umfasst die Teilbereiche Produktinnovation, Produktvariation und Produktelimination.

    Richtig

  23. Die Höhe des Nennkapitals wird bei Kapitalgesellschaften in der Satzung bzw. im Gesellschaftsvertrag festgelegt.

    Richtig

  24. Ein Kapitalwert von Null signalisiert, dass der interne Zinsfuß der Investition genau der gewünschten Mindestverzinsung entspricht.

    Richtig

  25. Bei der Produkt-Diversifikation kommt es zu einer Vermehrung bestehender Produktgruppen, indem neue Produktlinien aufgenommen werden.

    Richtig

  26. Die Produktpolitik umfasst die Teilbereiche Produktinnovation, Produktvariation und Product-Placement.

    Falsch Umfasst Produktinnovation, Produktvariation und Produktelimination.

  27. Die Erlöse sind das Spiegelbild der eingesetzten Produktionsfaktoren, die Kosten sind das Spiegelbild der abgesetzten Leistung.

    Falsch Kosten -> Produktionsfaktoren Erlöse -> abgesetzte Leistung

  28. Die strukturelle Gestaltungsaufgabe ist Aufgabe des Controlling, die inhaltliche Steuerung Aufgabe von Ablauf- und Aufbauorganisation.

    Falsch Controlling: inhaltliche Steuerung Ablauf- und Aufbauorganisation: strukturelle Gestaltung

  29. Der Mindestansatz der Herstellkosten nach dem UGB umfasst die Materialeinzelkosten und die Fertigungseinzelkosten sowie die Sonderkosten der Fertigung.

    Richtig

  30. Bei einer Gleitzinsanleihe ist die Höhe der Zinszahlungen regelmäßig nicht fixiert vereinbart.

    Falsch Die Höhe wird fix vereinbart, aber ist aber von Jahr zu Jahr unterschiedlich

  31. Die Außenfinanzierung wird im Cashflow der Finanzierungstätigkeit abgebildet, welche nicht dem operativen Bereich zuzuordnen ist.

    Richtig

  32. Durch die Organisation erfolgt die inhaltliche Steuerung des Unternehmens.

    Falsch inhaltliche Steuerung durch das Controlling Organisation regelt strukturelle Gestaltung

  33. Der Lagerbericht hat die Aufgabe, den Jahresabschluss durch weitere Informationen zu ergänzen, ist aber selbst nicht Teil des Jahresabschlusses.

    Richtig

  34. Zum Fremdkapital einer Aktiengesellschaft gehören: Die Rückstellungen.

    Richtig

  35. Die physische Distribution dient der Festlegung der Absatzwege und der eventuell zwischengeschalteten Distributionsorgane.

    Falsch Dies ist Aufgabe der akquisitorischen Distribution

  36. Wenn der erwartbare interne Zinsfuß einer Investition in eine Maschine über der gewünschten Mindestverzinsung liegt, erscheint es sinnvoll, die Maschine anzuschaffen.

    Richtig

  37. Investitionen begründen eine Zahlungsreihe, die regelmäßig mit einer Einzahlung beginnt, und auf die Auszahlungen und weitere Einzahlungen folgen.

    Falsch Hoffentlich nicht Stoff :)

  38. Das UGB sieht für selbst erstellte immaterielle Güter ein Bilanzierungsverbot vor.

    Richtig

  39. Der Kontokorrentkredit ist in der Regel wesentlich teurer als ein Lieferantenkredit. Er kommt daher in der Praxis selten vor.

    Falsch Der Kontokorrentkredit ist günstiger als ein Lieferantenkredit, aber teurer als ein besicherter Investitionskredit Die Kosten des Lieferantenkredits sind die Nichtinanspruchnahme des Skontos, und diese sind üblicherweise signifikant

  40. Eine Investition ist vorteilhaft, wenn die erwartbare interne Verzinsung größer ist als die durch den Kalkulationszinsfuß zum Ausdruck gebrachte Mindestverzinsung.

    Richtig

  41. Wenn ein Unternehmen vorsteuerabzugsberechtigt ist, zählt beim Kauf einer Produktionsmaschine die geleistete Umsatzsteuer nicht zu den Anschaffungskosten.

    Richtig

  42. Die Organisation schafft den strukturellen Rahmen für das Zusammenwirken der Akteure in einem Unternehmen.

    Richtig

  43. Venture Capital und Privat Equity sind Instrumente der Fremdfinanzierung.

    Falsch Eigenfinanzierung -> die Beteiligungsgesellschaft erhält Anteile am Unternehmen!

  44. Bei der Bewertung einer Fremdwährungsverbindlichkeit kann der ursprüngliche Rückzahlungsbetrag (Ausgangswert, Erfüllungsbetrag) nicht überschritten werden.

    Falsch Es gilt das Höchstwertprinzip es muss mit dem höheren Wert bewertet werden es darf umgekehrt der Ausgangswert nicht unterschritten werden

  45. Der Kontokorrentkredit steht durch laufende Prolongierungen in der Regel langfristig zur Verfügung

    Richtig Der Kredit ist zwar kurzfristig, aber durch die übliche laufende Verlängerung steht er langfristig zur Verfügung.