RPil Grundzüge MC Fragen

28 flashcards · Law · by Klaus Voraberger

  1. Welche Prinzipien sind für die Rechtsethik in der Medizin prägend?

    Respekt vor der Selbstbestimmung, Nichtschaden, Wohltun, Gerechtigkeit (X) • Respekt vor der Selbstbestimmung, Menschenwürde, Wohltun, Solidarität • Respekt vor der Selbstbestimmung, Nichtschaden, Risikominimierung, Gerechtigkeit

  2. Hard cases“ und „Prinzipien“ sind Elemente der Theorie von:

    Lon Fuller. • John Finnis. • Ronald Dworkin.(X)

  3. Lon R. Fuller stellt in seiner Rechtskonzeption ab auf:

    Basic values. • Rule of law. (X) • Capabilities.

  4. Die „Verallgemeinerungsformel“ des Kategorischen Imperativs nach Immanuel Kant lautet: - (4x)

    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. (X) • Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchtest. • Handle so, dass die wahrscheinlichen Ergebnisse deines Verhaltens zum größten Glück im Ganzen führen.

  5. John Austin ist Vertreter der:

    Annerkennungstheorie. • Prozeduralen Rechtstheorie. • Machttheorie. (X)

  6. 11. In den sog. „Mauerschützenprozessen“ berief sich das deutsche Bundesverfassungsgericht auf: (3x)

    • John Rawls • Thomas von Aquin • Gustav Radbruch (X)

  7. Das „paternalistische“ Modell der Arzt-Patienten-Beziehung steht in Spannung zu

    • dem rechtsethischen Wohltuns-Prinzip. • dem rechtsethischen Prinzip des Respekts vor der Selbstbestimmung. (X) • dem rechtsethischen Nichtschadens-Prinzip.

  8. Das „Naturgesetz“ umfasst nach John Locke das Recht jedes Menschen auf - (5x)

    • „life, love and property“. • „life, liberty and estates“.(X) • „life, liberty and solidarity“.

  9. Robert Nozick plädiert in seiner Gerechtigkeitstheorie für... - (4x)

    • einen liberalen Sozialstaat. • einen libertären Minimalstaat.(X) • einen kommunistischen Gemeinschaftsstaat.

  10. Immanuel Kant erläutert die Beziehung zwischen Recht und Moral durch die Begriffe

    Legalität“ und „Moralität“. (X) • „Legalität“ und „Wert“. • „Moralität“ und „Ethik“.

  11. Das Distributionsprinzip komplexer Gleichheit nach Michael Walzer besagt,

    dass soziale Güter so zu verteilen sind, dass sie den komplexen Anforderungen einer globalen Marktwirtschaft gerecht werden. • dass soziale Güter so zu verteilen sind, dass sie zum Vorteil der am wenigsten Begünstigten dienen. • dass kein soziales Gut X an Menschen, die im Besitz eines anderen Gutes Y sind, einzig und allein deshalb verteilt werden soll, weil sie dieses Y besitzen. (X)

  12. John Stuart Mill ist der Vertreter der: (3x)

    • Tugendethik • Utilitarismus(X) • Capability Ansatzes

  13. Gerechtigkeit als Kunst der Trennung. Diese Konzeption kennzeichnet die Gerechtigkeitstheorie von (2x)

    • Robert Nozick • Michael Walzer(x) • John Rawls

  14. Gesellschaftsvertragsgedanke von Jean-Jacques Rousseau präferiert - (2x)

    • ein Modell direkter Demokratie.(X) • ein Modell repräsentativer Demokratie. • ein Modell konstitutioneller Monarchie.

  15. John Locke begründet das Eigentum durch - (2x)

    • „Formationstheorie“ (X) • „Kompensationstheorie“ • „Forderungstheorie“

  16. Legitimation von Recht im herrschaftsfreien Diskurs ist ein Essentiale der Theorie von: (3x)

    • Niklas Luhmann • Jürgen Habermas (x) • Max Weber

  17. Die „rule of recognition“ von Lionel Hart: (3x)

    • Legt den Bürgern Verhaltenspflichten auf, etwas zu tun oder zu unterlassen. • Stattet Personen mit der Kompetenz zur Gesetzgebung aus. • Ermöglicht die autoritative Identifizierung der in der Gesellschaft gültigen Regel. (X)

  18. Wonach behandelt die Deontologie eine Handlung primär? (3x)

    • nach den Handlungsbedingungen. • nach den Handlungsintentionen. (X) • nach den Handlungsfolgen.

  19. Was kennzeichnet formale Rechtsbegriffe...(3x)

    • Verortung in rechtspositivistischen Konzepten(X) • Verortung in prozeduralen Konzepten • Verortung in rechtsmoralischen Konzepten

  20. Die Selbstzweckformel des Kategorischen Imperativs nach Immanuel Kant lautet:

    • Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde. • Handle so, dass du die Menschheit, sowohl in deiner Person, als in der Person eines jeden anderen, jederzeit zugleich als Zweck, niemals bloß als Mittel brauchtest. (X) • Handle so, dass die wahrscheinlichen Ergebnisse deines Verhaltens zum größten Glück im Ganzen führen.

  21. Die „Formationstheorie“ des Eigentums ist Bestandteil der kontraktualistischen Theorie von

    • Thomas Hobbes • John Locke(x) • Jean-Jaques Rousseau

  22. Menschenrechte haben ihren Grund in ihrem Recht auf Rechtfertigung. Diese Konzeption wird vertreten von

    • Hanna Arendt • Rainer Forst(x) • Ronald Dworkin

  23. Die Auffassung, Recht und Moral seien zwei voneinander unabhängige Systeme, ist charakteristisch für... (3x)

    • Thomas von Aquin • Das Naturrechtsdenken • Den Rechtspositivismus (x)

  24. Der Gedanke der Staatsräson geht zurück auf...

    • Niccolò Machiavelli (X) • Thomas Hobbes • Jean Bodin

  25. Die Auffassung, Recht und Moral bildeten ein einheitliches System, ist charakteristisch für.. (2x)

    • Immanuel Kant • Hans Kelsen • die frühe griechische Polis (x)

  26. Im Rousseau’schen Gesellschaftsvertrag

    vertrauen die Menschen die Durchsetzung ihrer Rechte treuhänderisch dem Staat an. • entäußern sich die Menschen total und einstimmig von ihrer Selbstsucht, zugunsten der Gemeinschaft. (X) • stellen die Menschen ein Überlegungsgleichgewicht zwischen ihren persönlichen und den staatlichen Rechten her.

  27. Die Beendigung lebenserhaltender Maßnahmen ist in Österreich... - (2x)

    • strafrechtlich verbotene „Sterbehilfe“. • rechtlich und ethisch gerechtfertigt, wenn die Grenze der Garantiepflicht zur Lebenserhaltung erreicht ist. (X) • nicht vereinbar mit ethischen Grundsätzen der Palliative Care.

  28. Das Verhältnismäßigkeitsprinzip prüft folgende Kriterien:

    • Gesetzliche Grundlage, Legitimes Ziel, Geeignetheit, Nutzenpotenzial. • Gesetzliche Grundlage Legitimes Ziel, Geeignetheit, Notwendigkeit, Fairness. • Gesetzliche Grundlage, Legitimes Ziel, Geeignetheit, Notwendigkeit, Angemessenheit.(x)