Gesundheitspsychologie

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  1. 1. Nennen Sie die wesentlichen Dimensionen des Gesundheitsbegriffs nach Schumacher und Brähler.

    Störungsfreiheit Leistungsfähigkeit, Anpassung an die Umwelt, Grad der Rollenerfüllung, Gleichgewichtszustand, Flexibilität, Wohlbefinden.

  2. 2. Erläutern Sie die zentrale Vorstellung des Salutogenesemodells.

    Wer nichts tut, kann nicht gesund werden und seine Gesundheit nicht erhalten, denn der Mensch ist beständig einem Fluss von psychischen, sozialen, physischen und biochemischen Stressoren ausgesetzt. Stressoren sind Reize, die Spannungszustände auslösen Stressoren machen nicht direkt krank

  3. 3. Welche sind die zwei zentralen Komponenten des Salutogenesemodells?

    1. Generelle Widerstandsressourcen Kognitive Ressourcen: Wissen, Intelligenz und Problemlösefähigkeit Psychische Ressourcen: Selbstvertrauen, Ich-Identität, Selbstsicherheit, Optimismus Physiologische Ressourcen: Konstitution, anlagebedingte oder erworbene körperliche Stärken u. Fähigkeiten Ökonomische und materielle Ressourcen: Geld, finanzielle Unabhängigkeit und Sicherheit, Zugang zu Dienstleistungen, sicherer Arbeitsplatz 2. Kohärenzgefühl... ...ist ein umfassendes und dauerhaftes Gefühl de…

  4. 4. Geplantes Handeln: Die Entwicklung einer Verhaltensintention hängt von drei zentralen Faktoren ab. Von welchen?

    1. Die Einstellung des Individuums zum Verhalten 2. Die vermuteten oder wahrgenommenen Erwartungen anderer (subjektive Norm) 3. Die subjektiv wahrgenommene Schwierigkeit (wahrgenommene Verhaltenskontrolle)

  5. 6. Definieren Sie soziale Unterstützung und Integretation. Was ist das Gegenteil von letzterem?

    Soziale Unterstützung als Wichtige Komponente bei der gesundheitsförderlichen Arbeitsgestaltung (z.B. Udris & Frese 1999; Hogan et al. 2002). Besonders wirksam in subjektiv als schwierig erlebten Situationen Melchior et al. (2002) Längsschnittstudie mit N= 13226: Gering ausgeprägte soziale Unterstützung führt zur Erhöhung der Absentismusrate Soziale Isolation führte zu einer höheren Absentismusrate bei den Frauen. Soziale Unterstützung wird gefördert durch: Teamentwicklungstrainings Gruppencoac…

  6. 9. Womit befasst sich a) die Arbeitspsychologie, z.B. nach Hoyos? Und b) nennen Sie mind. 8 Themenspektren i.d. Arbeitspsychologie

    a) „Die Arbeitspsychologie ... befasst sich forschend, lehrend und praxisbezogen mit psychologischen Problemen, die im Zusammenhang mit menschlicher Arbeit entstehen“ (Hoyos, 1980) b) Themenspekten: Gestaltung von Arbeitstätigkeiten Gesundheit und Arbeitssicherheit Arbeitsverhalten in Gruppen Analyse von Arbeitsabläufen Einsatz von Technologien Wirkung von Arbeit Zufriedenheit, Motivation und Leistung Bewertung von Arbeitstätigkeiten Stress und Belastung

  7. 10. Erläutern Sie die spezifischen Ziele der Arbeitsanalyse. Erhaltung.. Optimierung.. Bestimmung.. Bestimmung.. Vergleiche..

    1. Erhaltung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes: Körperliche (z.B. Hörschäden, rheumatische Erkrankungen) und psychische Schäden (depressive Verstimmungen durch z.B. Isolation bei Nachtschicht) sollen vermieden werden. (Wohlbefinden erhalten & verbessern) 2. Optimierung der Arbeitsgestaltung und -organisation: Schwachstellen bei z.B. Arbeitsmitteln, -werkzeugen, - umgebung, -ablauf, -handlung, sowie innerbetriebliche Information und Kommunikation. Dient als Grundlage für die Optimierung von A…

  8. 7. Welche Faktoren werden für die soziale Integration benötigt? Nennen Sie mindestens sechs Faktoren.

    Springer Lehrbuch S. 108f: „Als wichtigstes Maß für die soziale Integration oder Isolation eines Individuums gilt die Anzahl der aktiven Bindungen, die jemand aufrechterhält. Einen möglichen Indikator für soziale Integration stellt die Zahl der sozialen Rollen eines Individuums dar.“ „Laireiter (1993) unterscheidet die Netzwerkdimensionen Struktur (Größe, Vernetzung und Dichte von Netzwerken), Relation – Interaktion (Dauer, Frequenz und Art der Kontakte) Inhalt – Funktion (Unterstützung oder au…

  9. 11. Erläutern Sie die vier Perspektiven der Arbeitsgestaltung.

    1. Motivational-orientierte Gestaltungsansätze: Beziehen sich auf psychologische Bedeutsamkeit & Motivationspotenzial bestimmter Arbeits- bzw. Aufgabenmerkmale. Sind Arbeitstätigkeiten durch hohe Komplexität gekennzeichnet, wird eine Steigerung der Zufriedenheit, der intrinsischen Motivation und der Leistung bei den Beschäftigen angenommen. Gleichzeitig führen diese Gestaltungsaspekte, die mit höheren Anforderungen verbunden sind, zum Aufbau neuer und zur Weiterentwicklung vorhandener Kompetenz…

  10. 8. Partnerschaften können als Schutzfaktor gegen Stress dienen, erläutern Sie warum und gehen Sie dabei auch auf die drei Coping-Qualitäten ein.

    Springer Lehrbuch S. 113f: „Bodenmann unterscheidet neben den bekannten individuellen Bewältigungsstrategien drei Formen des dyadischen Copings: gemeinsames Coping, Beim gemeinsamen Coping geht es um das gemeinsame Angehen und Lösen von Problemen bei gleichzeitigem Ausdruck der gegenseitigen Solidarität zwischen den Partnern. supportives Coping Das supportive Coping umfasst gegenseitige Unterstützungsmaßnahmen (wie etwa emotionale oder instrumentelle Unterstützung) delegiertes dyadisches Coping…

  11. 5. Erläutern Sie Grundannahme und Ziel des TTM nach Prochaska.

    Das Transtheoretische Modell nach Prochaska (1984) dient der Beschreibung von bestimmter Stadien im Veränderungsverhalten, die durchlaufen werden, um ein Zielverhalten zu zeigen. Stufenweises, nicht kontinuierliches Verhalten Nimmt dabei starken Bezug auf Suchtverhalten und wurde zur Raucherentwöhnung entwickelt (z.B. Raucher) Es handelt sich um ein weit verbreitetes Modell aufgrund der guten Anwendbarkeit. Ziel: Eine erfolgreiche Verhaltensänderung hängt davon ab, ob alle Stufen durchlaufen un…

  12. 12. Erläutern Sie Chancen u. Risiken monochroner vs. polychroner Arbeitszeit.